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Digitaldruck

Was ist Digitaldruck?

Mit dem Digitaldruck ergeben sich völlig neue Dimensionen des Druckens. Der Digitaldruck ermöglicht wenige Prozessschritte, kurze Produktionszeiten, den Druck von personalisierten Dokumenten und ist bereits bei niedrigen Auflagen wirtschaftlich. Kleinere Auflagen unter ca. 500 Exemplaren sind im Digitaldruck meist günstiger als im Offsetdruck zu fertigen. Ab welcher Auflage der Digitaldruck günstiger ist, ist im Einzelfall zu klären und auch abhängig vom Druckmodi (wie vierfarbig oder einfarbig schwarz) sowie von der Anzahl der Inhaltsseiten einer Drucksache.
Der Digitaldruck ist ein klassisches “Non Impact Printing (NIP)”. Dies bedeutet, dass es bei diesem Druckverfahren - anders als beim Offsetdruck - keine Walzen mit Druckfarbe gibt, die das in einem Druckprozess immer gleiche Druckbild auf das Trägermaterial aufbringen.

Beim Digitaldruckverfahren werden die aufbereiteten Druckdaten direkt vom Computer auf die Druckmaschine übertragen und dort verarbeitet - Vorbereitungsarbeiten, wie Film- oder Druckplattenbelichtung, fallen weg.
Bei jedem Laser- bzw. LED-Belichtungsvorgang (von Seite zu Seite) können unterschiedliche Texte, Bilder, Grafiken, Farben etc. gedruckt werden. Man spricht hier auch vom „dynamischen Druck“ – dem wichtigsten Merkmal digitaler Drucksysteme.
So können komplette Exemplare hintereinander gedruckt und zusammengetragen werden. Das reduziert den zeitlichen Aufwand für die kostenintensive Weiterverarbeitung.

Folgende Methoden finden u. a. im Digitaldruck Anwendung:

  • Laserdruckverfahren
  • Tintendrucktechnik (Inkjetdruck)

Wie funktioniert Digitaldruck?

Die hohe Druckqualität sowie die Zuverlässigkeit bei hohem Leistungsniveau und die geringen Kosten werden beim Digitaldruck durch Anwendung der Elektrografie erreicht!
Beim elektrografischen Verfahren wird eine mit Fotohalbleitern beschichtete Trommel elektrostatisch aufgeladen. Durch Lichteinfluss (Laser oder LED) verändern die belichteten Stellen ihre Ladung, an denen die Tonerpartikel, je nach Ladungsgröße, haften bleiben. Mit Hilfe einer Übertragungsladung wird das Druckbild auf das Papier übertragen. Anschließend werden die mikroskopisch kleinen Tonerpartikel mit Hitze auf dem Papier fixiert (aufgeschmolzen).
Mit fortschreitender technischer Entwicklung des Digitaldruckverfahrens, wird im Digitaldruck mittlerweile eine ähnlich gute Qualität, wie im Offsetdruck erreicht.

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Farben im Digitaldruck

Die menschliche Wahrnehmung von Farben ist sehr individuell und ein komplexer Prozess. Aus diesem Grund ist es äußerst schwierig, eine Farbe eindeutig zu beschreiben oder zu definieren. Eine große Herausforderung - nicht nur im Digitaldruck - ist es, eine definierte Farbe auf dem zu bedruckenden Medium wiederzugeben.

Im Digitaldruck wird der CMYK-Farbraum angewendet. Diese subtraktives Farbmodell bildet die technische Grundlage für den modernen Digital-Vierfarbdruck. Die Abkürzung CMYK steht für die Tonerfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (als Farbtiefe durch Schwarz).

Neben dem CMYK-Farbraum gibt es den RGB-Farbraum (Rot, Gelb, Blau) sowie Pantone, welches meist für Schmuckfarben verwendet wird.
RGB-Farben sind keine gedruckten Farben sondern „Lichtfarben“ die durch das mischen von Licht in den Farben Rot, Grün und Blau entstehen (z. B. beim Bildschirm).
Mit CMYK-Farben kann nur ein begrenzter Farbraum gedruckt werden. RGB-, Sonder- und Pantone-Farben sowie Volltonfarben können mit den Standardgrundfarben CMYK nicht wiedergegeben werden. Ein deckendes Weiß liegt ebenso außerhalb des druckbaren Bereiches wie Effektfarben, wie Gold oder Silber.
Aber auch im Digitaldruck geht die Entwicklung weiter!
Zum Beispiel besteht mit unserem Laser-Digitaldrucksystem „Xerox Iridesse“ die Möglichkeit zu den vier CMYK-Standardfarben weitere zwei Farbtöne wie Gold, Silber oder Weiß und fluoreszierendes Pink zu drucken. Als Finish ist sogar ein farbloser Lack (auch partiell aufgebracht) mit dieser Digitaldruckmaschine möglich. So können in einem Druckgang bis zu 6 Farben gedruckt werden.

Drucksysteme im Digitaldruck

Tonerbasierten elektrografischen Drucksystemen sind die dominanten und zuverlässigen Verfahren im Digitaldruck. Man unterscheidet festtonerbasierte und flüssigtonerbasierte Drucksysteme:

  • Feste Toner oder Trockentoner bestehen aus Farbpigmenten, Eisenoxiden, Styrol-Acrylat-Copolymeren sowie Hilfsstoffen. Die Inhaltsstoffe werden bei der Herstellung vermischt, verschmolzen, zermahlen und gesiebt. So entsteht ein sehr feines Pulver, welches im digitalen Druckprozess ein optimales Druckbild erzeugt.
    Bei unseren Digitaldruckmaschinen von Canon und Xerox kommen Trockentoner zum Einsatz.
  • Beim Flüssigtoner sind feinste Farbpartikel in einer Transferflüssigkeit enthalten. Bei der Verwendung von Flüssigtoner ist die Druckqualität sehr hoch, da die Farbpartikel deutlich feiner sind als bei den anderen Tonerarten.

Beispiele für den Digitaldruck

Der Digitaldruck gilt als besonders wirtschaftlich, vor allem bei personalisierten Druckerzeugnissen und einer niedrigen Stückzahl. So lassen sich beispielsweise

kostengünstig realisieren.

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Vorteile des Digitaldrucks

  • Kleine Auflagen können im Digitaldruck zu günstigen Preisen gedruckt werden.
  • Es ist möglich, dass jede/r ihre/seine persönliche Drucksache erstellen kann.
  • Die Druckqualität des Digitaldrucks ist heute der des Offsetdrucks fast gleichzusetzen.
  • Es ist außerdem möglich, den Digitaldruck mit anderen Druckverfahren zu kombinieren, um exklusive Druckerzeugnisse hochwertig und wirtschaftlich zu produzieren.

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